Beni gibt einen Einblick in die Tradition der Fasnacht und verrät Details aus seiner Guggamusik-Karriere!

„Ich weiss eigentlich gar nicht mehr genau, wie ich damals zur Fasnacht gekommen bin. Als Kind kommt man automatisch mit der Fasnacht in Berührung, vor allem durch die Schule. Das Fasnachtsprogramm für Kinder war damals schon schön. Wir sind auf Kindermaskenbälle gegangen, haben Umzüge besucht und uns natürlich immer lustig verkleidet. Durch diese frühen Erinnerungen war ich schon immer in gewisser Weise mit der sogenannten 5. Jahreszeit verbunden. Dies hat sich dann bis zu meinem 18. Lebensjahr so weitergezogen, sodass mein Interesse an der Fasnacht nie wirklich verloren ging. Mit 18 Jahren bin ich dann einer Guggamusik, der Wildmandli Gugga, beigetreten und habe die Fasnacht nochmals von einer ganz anderen Seite kennenlernen dürfen. Es ist etwas ganz anderes, wenn man von Veranstaltung zu Veranstaltung reist, Auftritte hat, unterwegs ist, im Vergleich dazu, wenn man einfach mal ein Monsterkonzert besucht.“

Eine Tradition, die verbindet 

„Meine 10 Jahre bei den Wildmandli waren sehr schön, aber auch anstrengend und intensiv zugleich. „Normale Bürger“, welche zum Beispiel nur die Fasnachtsumzüge besuchen, bekommen meist gar nicht mit, welchem straffen Programm die Guggamusiken folgen. Bei den Wildmandli lernte ich das Trompetenspielen und konnte mein organisatorisches Geschick bei der Veranstaltung des legendären Maskenballs GIGOX einfliessen lassen.“

„Die Fasnacht selbst schätze ich sehr als Tradition, da sie die Menschen verbindet. Man trifft auch immer wieder auf Leute, die man seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Dies macht die Fasnacht für mich umso schöner und dementsprechend wichtig ist es natürlich, wenn diese Tradition weitergeführt werden kann. In Liechtenstein gibt es insgesamt acht Guggamusiken. Sieben davon sind im Liechtensteiner Oberland beheimatet. Eine Guggamusik ist speziell hervorzuheben: Die „Ratatätsch“. Dies ist eine etwas andere Guggamusik, denn dort musizieren Menschen mit und ohne Behinderung bereits seit 1998 gemeinsam und nehmen an Umzügen sowie Monsterkonzerten teil.“

To-Do’s in der Fasnachtswoche (Donnerstag vor dem Aschermittwoch, auch schmutziger Donnerstag genannt, bis zum Fasnachtsdienstag)

 

Donnerstag

  • Iihuttlättä in Mels (CH): Die Iihuttlättä ist ab Morgens um 06:00 Uhr der Tipp für alle, die den Startschuss in die Fasnachtswoche zelebrieren wollen
  • Monsterkonzert in Eschen auf dem Dorfplatz
  • Diverse Hausbälle

Freitag

  • Bierelüta in Balzers: Immer wieder ein Fest
  • Diverse Haus- und Maskenbälle

Samstag

  • Umzug in Malbun: Auch die Fasnacht schafft es in unser Skigebiet für einen kleinen aber feinen Umzug, der übrigens der höchstgelegener Fasnachtsumzug Europas ist. Desweitern finden dann jeweils die Gemeinderatswahlen für den Malbuner Fasnachts-Gemeinderat statt
  • Monsterkonzert in Schaan – Grösstes Monsterkonzert in Liechtenstein mit vielen in- und ausländischen Guggen

Sonntag

  • Umzug in Schaan: Grösster Umzug in Liechtenstein
  • Diverse Bälle am Abend

Montag

  • Umzug in Mauren
  • Monsterkonzert in Balzers: Auch s’Mönsterle genannt
  • Diverse Bälle am Abend

Dienstag

  • Finale Furioso in Triesenberg: Letzter Umzug in Liechtenstein mit abschliessenden Auftritten aller Liechtensteiner Guggamusiken

Benjamin Nutt, Application Manager, Zentrale Dienste

Bei der FMA bin ich im März nun schon seit 2 Jahren. Das spannendste an meinen Beruf finde ich die Abwechslung. Mal muss man neue Anforderungen der Europäischen Aufsichtsbehörden umsetzen, mal kann für die FMA-Mitarbeitenden ein Tool planen, welches deren Arbeitstag erleichtert. Für die FMA habe ich mich entschieden, weil ich so Einblick in den gesamten Finanzplatz Liechtensteins erhalte und nah mitbekomme, was für neue Herausforderungen auf die jeweiligen Bereiche zukommen.

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