„Freiheit, Kraft und Wille zum Leben.“

Diese drei Dinge verbindet Brigitte mit dem Adler. Sie wollte schon immer einmal die Steinadler-Wanderung machen, bis jetzt hat es aber nie geklappt. Umso grösser ist deshalb die Vorfreude auf die zweistündige Erlebnistour, bei der sie das Steinadlerweibchen Asul hautnah und ganz privat erleben wird.

Brigitte mit Steinadlerweibchen Asul. Die Kappe schützt das Tier vor dem Trubel.

Auf den Spuren des Steinadlers

Im Malbun angekommen geht es mit dem Sessellift nach Sareis. Dort wartet Norman Vögeli bereits mit Asul. Brigitte ist jetzt schon begeistert von dem Tier. „Ich finde Adler grundsätzlich faszinierende Geschöpfe, wie sie in der Höhe scheinbar schwerelos fliegen und doch so gut wie alles am Boden sehen. Sie sind lautlose Jäger, vor denen sich die Tierwelt fürchtet.“

Nach einer sehr informativen Einführung, lässt der Falkner sein Steinadlerweibchen das erste Mal fliegen. Asul spannt die Flügel auf und lässt sich vom Wind davontragen. Dabei hat sie ihren Partner Norman immer im Blick. Dass Steinadler monogam leben und das Weibchen sich seinen Partner aussucht, wusste Brigitte bis dato nicht. Asul würde sogar eifersüchtig werden, wenn Normans Frau bei der Wanderung dabei wäre. Nicht nur das hat Brigitte gelernt: „Die Wanderung war allgemein sehr informativ und Norman Vögeli hat viele interessante Fakten und Hintergründe erzählt, auch über die Geschichte der Falknerei, das Steinadlerweibchen Asul und ihre Mutter.“

Die Königin der Lüfte

Steinadlerweibchen sind wahre Königinnen. Überleben sie ihren ersten Winter, haben sie schon geschafft, was viele ihrer Artgenossen nicht tun. Weil pro Revier (ca.160 km²) nur ein Adlerpaar regiert, sterben auf der Suche nach neuen Gebieten viele Adler den Hungertod. Asul, die 18 Jahre alte Adlerfrau von Norman Vögeli, ist mit einem Gewicht von über 7kg und einer Spannweite von 2.20m ein richtiges Prachtexemplar. Ihre Mutter ist bereits 38 Jahre alt und eine Rarität unter den Steinadlern. Sie ist einer von zwei, die noch frei gefangen wurden und nicht aus einer Zucht stammen. Erst mit 8 Jahren ist die Steinadlerdame zu Norman Vögeli gekommen. Somit hat sie sehr lange in Freiheit überlebt und gehört laut dem Falkner zur „Elite“.

Flugkünste

Die Wanderung führt über einen Kiesweg runter ins Tal. Immer wieder kann Brigitte Asuls Flugkünste bestaunen und gleichzeitig Neues lernen. Wenn gerade kein Wind geht, was man gut an den Gräsern beobachten kann, muss das Steinadlerweibchen auf ihren Füssen laufen. Hebt Norman Vögeli die Hand, kommt Asul wieder zu ihm zurück. Das tut sie nicht, weil sie weiss, dass sie dann etwas zu Essen bekommt, sondern aus einer tiefen Bindung heraus. Das Tier landet so gut wie immer auf seinem Arm. Da das Adlerauge ihr stärkstes Sinnesorgan ist, würde es nichts nützen, wenn er mit Geräuschen auf sich aufmerksam macht.

Sieh die Dinge, wie sie sind.

Dieser Spruch gehört zu seinen Lieblingen: Norman Vögeli verwendet ihn während der Wanderung immer wieder. Er liesse sich auf jede Lebenssituation übertragen. So trägt er kurz vor der Ankunft im Tal, sein mächtiges Steinadlerweibchen auf der Hand und zieht ihr die Kappe über. Würde er sie hier noch fliegen lassen, wäre das zu gefährlich. Die Zeit verging für Brigitte wortwörtlich wie im Flug. „Es waren zwei sehr kurzweilige Stunden. Ich kann diese Wanderung jedem nur wärmstens empfehlen.“

Brigitte Gstöhl, Assistentin des Vorsitzenden der Geschäftsleitung und des Präsidenten des Aufsichtsrates

Meine Hauptaufgabe liegt im Support und Zeitmanagement des Vorsitzenden der Geschäftsleitung. Ich bin seit über 11 Jahren bei der FMA. Die Arbeit ist abwechslungsreich, ich kann selbständig arbeiten. Mario und ich sind ein eingespieltes Team. Des Weiteren fühle ich mich in der FMA und in unserem Team sehr wohl. Wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima.

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