Annika liebt Museen

Ein verregneter Nachmittag und der Wunsch nach Ruhe: An solchen Tagen geht Annika am liebsten ins Museum, gerne auch mal alleine. „Ich kann dann so lange an einem Ort verweilen, wie ich möchte.“ Das Landesmuseum Liechtenstein ist für Annika jedoch immer einen Besuch wert, denn „es bietet stets sehr interessante Ausstellungen zu wichtigen gesellschaftlichen, regionalen und globalen Themen. Ich schaue immer wieder nach, was es für aktuelle Ausstellungen gibt und nehme mir dann sehr gerne die Zeit dafür.“
So auch heute.

Annika vor dem Eingang zum Liechtensteinischen Landesmuseum. Sie ist sichtlich erfreut, was sie darin erwartet.

„Global Happiness“

Was brauchen wir zum Glücklichsein? Dieser Frage geht die derzeitige Ausstellung von Helvetas im Liechtensteinischen Landesmuseum nach. Sie behandelt verschiedene Themen wie das Glücklichsein, das Finden von Glück und auch, wie alle Menschen auf der Erde zufrieden und innerhalb der Ressourcen des Planeten leben können. Annika selbst möchte ihren ganz persönlichen Beitrag zu einer besseren Welt leisten: „Ich versuche es mit dem Ansatz, mir jeden Tag die Frage zu stellen, was ich heute geben kann und dies dann in die Welt zu tragen. Wenn wir alle mehr weg von „was brauche ich heute, um glücklich zu sein“ hin zu „was kann ich heute geben, um andere glücklich zu machen“ kommen, würde sich sehr viel verändern.“

Glücksstimmen

Gleich zu Beginn befindet sich das erste kleine Glückshäuschen. Annika nimmt auf einem der Hocker Platz und schaut gespannt auf den Bildschirm. Dort sind Menschen aus aller Welt zu sehen, die über das Thema Glück sprechen. Sie macht sich Gedanken darüber, was Glück für sie bedeutet: „Statt glücklich sein zu wollen bevorzuge ich selbst es mehr, zufrieden zu sein. Glück – was ist schon Glück? Für mich ist Zufriedenheit Glück.“

Das Glücksstreben ist bereits eine alte und weltweite Sehnsucht des Menschen. Als Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens ist Glück ein sehr vielfältiger Begriff. In der heutigen Zeit stellt sich vor allem die Frage, wie nachhaltiges Glück aussehen könnte. Die Auseinandersetzungen mit der Zukunft der Erde und die Verabschiedung der UNO-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung sind nur zwei Aspekte, die mit dieser Frage in Verbindung stehen. Annika hat die Ausstellung sehr inspiriert: „Ich möchte mich in Zukunft meinen Mitmenschen gegenüber noch mehr öffnen.“

Der Glückstest

Besucher des Museums können in der Ausstellung ihr Glücksniveau testen: Sie erhalten ein Säckchen mit Wildblumensaat, das mit einem Sensor versehen ist. Dieses wird an vier verschiedenen Stationen aufgelegt, bei denen Fragen zum Thema Glück beantwortet werden. Im Blumenhäuschen am Schluss der Ausstellung wird dann das Resultat generiert. Zuhause kann die Wildblumensaat im Garten verstreut werden, sodass man immer eine sichtbare und bleibende Erinnerung der „Global Happiness“ vor Augen hat.

Infos zum Liechtensteinischen Landesmuseum

Gründung: Die Anfänge des Liechtensteinischen Landesmuseums gehen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück, als der Landesverweser (Regierungschef) Friedrich Stellwag von Carion (1852-1896) die Einrichtung eines Museums plante. Fürst Johann II. von Liechtenstein (1840-1929) befürwortete das Vorhaben und stellte Räumlichkeiten auf Schloss Vaduz zur Verfügung. Erst seit 1972 ist das Museum an seinem heutigen Standort beheimatet, als das Land Liechtenstein 1967 in Vaduz die ehemalige Taverne „zum Adler“ erwarb und sie für das Museum umbaute.

Standort: Das Museum hat seinen Hauptsitz in Vaduz. Ebenfalls zum Landesmuseum gehören das Postmuseum des Fürstentums Liechtenstein, die Schatzkammer Liechtenstein sowie das Bäuerliche Wohnmuseum in der Gemeinde Schellenberg. Depots, Atelier und Werkstätten befinden sich in der Gemeinde Triesen.

Ausstellung „Global Happiness“: Die Sonderausstellung kann zwischen dem 15.5.2020 und 28.2.2021 besichtigt werden.

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch bis 20:00 Uhr

Die Blüte des Lebens

Am Ende zieht Annika einen Zettel aus der Los-Box. Darauf steht:

„Wer aufblüht, dem geht es gut: Dieser Zustand beinhaltet Glück, einen Sinn und eine Verbindung zur Gesellschaft. Man kann es auch ein glückliches und erfülltes Leben nennen.“ (Marijke Schotanus-Dijkstra und Prof. Ernst T. Bohlmeijer, NL)

Annika mag dieses Zitat sehr, „denn das Aufblühen vermittelt ein schönes buntes Bild und es lässt sehr vieles offen. Dort, wo der Mensch sein wahres Potenzial entfalten kann, aufblüht, kann Freude, Frieden und Lebendigkeit entstehen. Was ein Mensch dafür braucht, um aufblühen zu können, ist sehr individuell.“

Annika Willi, Praktikantin in der Gruppe Kommunikation und Reiseblog-Verantwortliche

Bei der FMA erwartet mich täglich ein breites Aufgabenspektrum: Von der Website-Erstellung des FMA-Karriere-Reiseblogs über die multimediale Gestaltung der Beiträge bis hin zu anderen umfangreichen HR-Marketing Projekten ist alles mit dabei. Social Media ist meine Welt, ich arbeite eng mit den Mitarbeitenden der FMA zusammen und darf mich im Bereich der Content Creation in meiner kommunikativen Art und Kreativität ausleben. Gepaart mit dem anspruchsvollen Thema Finanzen ist dies die perfekte Kombination.

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